• Übergangseinrichtung für suchtkranke Menschen

(ab 1. Juli 2014 in der Trägerschaft der Vitos Hochtaunus gGmbH)


  • Kontakt:

Am Grünen Loch 2
35647 Waldsolms-Hasselborn
Fon +49 (0) 6085   430 80 -0
Fax  +49 (0) 6085  430 80 -199
E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Leitung: Wolfgang Kutzner

Aufnahmetelefon: 06085 -430 80 80, Montag - Freitag:  10 - 12 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:  14.30 - 15.30 Uhr


Die Übergangseinrichtung bildet zusammen mit der Fachklinik für Drogenentzug das Suchthilfezentrum Hasselborn. Das Zentrum liegt in einem landschaftlich reizvollen Waldgebiet im nordöstlichen Dreieck Wetzlar, Butzbach, Usingen etwas außerhalb des Ortsteils Hasselborn der Gemeinde Waldsolms. Das weitläufige Grundstück befindet sich in einem Wasser- und Landschaftsschutzgebiet. Die Taunusbahn bindet die Klinik an das öffentliche Verkehrsnetz an. Die Haltestelle liegt 400 Meter entfernt.

Menschen mit Suchterkrankungen erfahren in der Übergangseinrichtung Eingliederungshilfen. Sie lernen, ihr Alltagsleben wieder zu führen, sich individuell zu versorgen, soziale Beziehungen zu gestalten und am kulturellen und gesellschaftlichen Leben wieder teilzunehmen. Ihre Fähigkeiten zur Kommunikation und ihre emotionale und psychische Entwicklung wird ebenso gefördert wie ihre Gesundheit.
Wir betreuen vor allem Erwachsene, aber auch Minderjährige, die 16 Jahre und älter sind.

Wir setzen vor allem auf die soziale, seelische und körperliche Stabilisierung unserer Klienten. Wir unterstützen sie dabei, eine realistische Standortbestimmung und Selbsteinschätzung zu entwickeln. Und wir motivieren sie, eine bessere Lebensperspektive zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. . Tagestrukturierende Hilfen bilden dafür die Grundlage. Drei interdisziplinär arbeitende Teams gewährleisten die Hilfen. . Die medizinische Behandlung erfolgt durch die Ärzte des Suchthilfezentrums, durch niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser. Gegebenenfalls bereiten wir die Klienten auf eine geeignete stationäre oder ambulante fortführende Behandlung und Betreuung vor und vermitteln sie dort hin.

Die Einrichtung verfügt über 28 stationäre Plätze. Die Dauer der Betreuung kann individuell abgestimmt und vereinbart werden. Eine Zusage des Leistungsträgers wird in der Regel für drei Monate erteilt. In begründeten Fällen ist eine Verlängerung möglich.

Indikationen für eine Aufnahme sind eine Abhängigkeit von illegalen Drogen, Alkohol oder Medikamenten. Die Aufnahme von Menschen mit psychiatrischer Komorbidität ist möglich. , Gegebenenfalls muss vor der Aufnahme eine medizinische Abklärung erfolgen. In Verbindung mit einer stoffgebundenen Sucht werden auch Menschen mit nichtstoffgebundenen Süchten aufgenommen.
Nicht aufgenommen werden können Menschen, bei denen aktuell andere Erkrankungen im Vordergrund stehen, zum Beispiel akute Psychosen, akute Suizidalität, manifeste Epilepsie oder schwere infusionspflichtige Erkrankungen.
Voraussetzung für eine Aufnahme ist die körperliche Entgiftung. Fachklinik und Übergangseinrichtung arbeiten im Suchthilfezentrum konzeptionell eng zusammen. Wenn die Entzugsbehandlung in der Fachklinik durchgeführt wird, besteht prinzipiell eine Aufnahmegarantie in der Übergangseinrichtung. In der Übergangseinrichtung ist auch die weitere Behandlung substituierter Patienten möglich, die zuvor in der Fachklinik einen Entzug von substitutionsgefährdenden Substanzen abgeschlossen haben. Die Aufnahme anderer substituierter Patienten ist in Absprache mit der ärztlichen Leitung möglich.
Die Übergangseinrichtung ist staatlich anerkannt.

Leistungsträger für Menschen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Hessen sind der Landeswohlfahrtsverband Hessen (ab 21 Jahre) und die örtlichen Jugendämter (unter 21 Jahre).. In der Regel ist bei Zuständigkeit des Landeswohlfahrtsverbands Hessens eine Kostenübernahme vor Aufnahme nicht erforderlich. Ansonsten gibt unsere Aufnahmekoordination Auskunft.